ROTARY CLUB BASEL-ST. JAKOB

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GEMEINDIENST
Unter Gemeindienst versteht Rotary International Engagements der Clubs und ihrer Mitglieder im Dienst an der Öffentlichkeit. Der Rotary Club Basel-St. Jakob lässt sich in seinen Tätigkeiten auf diesem Gebiet von folgenden Überlegungen leiten:
  • Nach Möglichkeiten werden Projekte gefördert, welche aus eigenen Reihen vorgeschlagen werden, und welche auch mit persönlichem Einsatz und Begleitung verbunden sind. Für finanzielle Unterstützungen steht ein jährlich festgelegter Betrag zur Verfügung, der durch Spenden der Mitglieder gespiesen wird.
  • Bei der Auswahl der Projekte suchen wir eine Ausgewogenheit zwischen lokalen Anliegen und der Beteiligung an nationalen oder internationalen Vorhaben. Letzteres im Sinne der Solidarität von Rotary International. Im weiteren wird auch eine Ausgewogenheit zwischen sozialen, kulturellen und anderen gesellschaftlich drängenden Themen angestrebt.
  • Neben den Aktivitäten des Clubs erwarten wir jedoch von unseren Mitgliedern, dass auch sie sich nebst einer verantwortungsvollen Tätigkeit in ihrem Beruf persönlich im Sinne einer dienenden Haltung engagieren: in ihrer eigenen Familie, in gesellschaftlichen, sozialen, kirchlichen, politischen oder staatsbürgerlichen Engagements.
Projekt "Midnight Baskedball":
Im St. Johann-Quartier in Basel haben wir durch eine namhafte finanzielle Unterstützung das Projekt "Midnight-Basketball" ermöglicht, welches der Integration, der Gewaltprävention und der Sozialisation Jugendlicher dient. Zudem leisten viele Clubmitglieder jeweils am Samstagabend in der Turnhalle Freiwilligenarbeit. Das erfolgreiche Projekt entspricht einem echten Bedürfnis und wird,  wenn immer möglich, auch in Zukunft durch das persönliche Engagement unserer Mitglieder weiter mitgetragen werden. Das Projekt hatte Signalwirkung in der Region. Bereits haben zwei weitere Gemeinden ebenfalls ein Projekt gestartet, andere werden folgen.
Interessante Informationen findet man im Schlussbericht über die Pilotphase (September 2006 bis Juni 2007). Weitere Unterlagen und einzelne Abendberichte kann man hier anschauen; diese Seiten sind jedoch nur für Clubmitglieder zugänglich.

Weitere Beispiele von Projekten unseres Clubs:
  • Mit personellem Einsatz auf der Baustelle sowie mit finanzieller Beihilfe wurde ein Kleinkinderspielplatz im Margarethenpark in Basel restauriert.
  • Zusammen mit EE Zunft zu Spinnwettern in Basel konnte im Botanischen Garten in Brüglingen eine Holzbrücke als sogenannter "Erlebnissteg" gebaut werden.
  • Seit Jahren werden die Pensionäre eines uns nahe stehenden Altersheim in Basel mit ganz persönlich ausgesuchten Geschenken zu Weihnachten überrascht.
  • Der Club half mit bei einer von fünf Basler Künstlern organisierten Erlebnis-Woche mit teils schwerst behinderten Kindern im Basler Zolli.
  • Mit der Führung eines Restaurants im Rahmen eines Festes des St. Claraspitals konnte ein beträchtlicher Beitrag zugunsten eines von der Ordensgemeinschaft Ingenbohl geführten Gesundheitszentrums in Nordindien erwirtschaftet werden.
  • Das Afghanistan-Museum in Bubendorf, welches Kulturgüter aus Afghanistan sichert bis zum Zeitpunkt einer gesicherten Rückführung, konnte mit einem substantiellen Beitrag unterstützt werden.
  • Im Rahmen einer "Frühjahrs-Reise" hat sich der Club bei der Wald-Räumung und Aufforstung in Trin GR sowohl durch persönliche Arbeit im Felde wie auch finanziell beteiligt.
  • Seit Jahren organisieren wir die Begleitung und Unterkunft für Austausch-Studierende.
  • Bei nationalen und internationalen Katastrophen werden nach besten Möglichkeiten finanzielle Beiträge geleistet, sofern eine nachweislich direkte Hilfe, meist in Zusammenarbeit mit örtlichen Rotary-Clubs, garantiert ist.
  • In Kamponde/Kongo konnte ein Entbindungsheim mit einer Solaranlage ausgerüstet werden; ein Projekt, das von einem Clubmitglied persönlich begleitet wurde.
Darüberhinaus leistet auch unser Club seine regelmässigen Beiträge an Grossprojekte von Rotary International wie "Polio plus" (mit dem Ziel der vollständigen Ausrottung der Kinderlähmung) oder "Mine-Ex" (zur Hilfe an Menschen, die durch den Einsatz von Tretminen schwer geschädigt sind).